Beim Atomausstieg ging es nicht um technische Argumente, sondern um Kulturkampf – das sagt Anna Veronika Wendland in der neuen Folge des R21-Podcasts „Frei heraus“. Früher war sie selbst in der Anti-Atomkraft-Bewegung aktiv. Durch ihre Forschung kam die Technikhistorikerin dann zu der Erkenntnis, dass ein Mix aus Kernenergie und Erneuerbaren die beste Möglichkeit für eine kostengünstige, klimafreundliche Energieversorgung darstellt. Mit R21-Geschäftsführer Martin Hagen spricht sie über die Hintergründe der deutschen Energiepolitik und die Chance, Fehlentscheidungen zu korrigieren.
Neben Wendland kommen im Podcast noch zwei weitere Kernkraft-Experten zu Wort: Der Physiker Hans Hofmann-Reinecke widerspricht der verbreiteten Auffassung, die Kernkraft sei eine Hochrisikotechnologie. Tatsächlich habe es in westlichen Anlagen nie einen Unfall gegeben, der zum Verlust von Menschenleben geführt hat. Der Kerntechniker Manfred Haferburg wirft der alten Bundesregierung eine „Taktik der verbrannten Erde“ vor: Habeck & Co. hätten einen unnötig schnellen Rückbau der 2023 abgeschalteten Kraftwerke forciert, um den Ausstieg unumkehrbar zu machen.
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