Ein „Weiter so“ reicht nicht mehr. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stellt das deutsche Parteiensystem vor eine grundlegende Frage: Wie kann politische Veränderung wieder möglich werden, wenn klare Mehrheiten verschwinden und notwendige Reformen in politischen Blockaden stecken bleiben?
In der neuen Sonderfolge des Podcasts „Frei heraus“ plädiert der Historiker und R21-Leiter Andreas Rödder für den Mut zu neuen Wegen: Minderheitsregierungen und wechselnde Mehrheiten könnten Deutschland wieder reformfähiger machen. Doch drohen dann Instabilität und Dauerstreit? Und was bedeutet das für den Umgang mit der AfD? Rödder setzt auf klare rote Linien statt starrer Brandmauern.
Über die Lehren aus Sachsen-Anhalt und die Frage, was jetzt passieren muss, spricht Rödder mit R21-Geschäftsführer Steffen Dähne.
Im R21-Podcast „Frei heraus“ erwarten Sie regelmäßig spannende Gespräche mit Gästen, die Klartext reden – mit Substanz und Mut zur eigenen Meinung. Nicht woke, aber hellwach. Anhören können Sie „Frei heraus“ hier und überall, wo es Podcasts gibt.
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Alle Beiträge ansehenAndreas Rödder ist Leiter der Denkfabrik R21 und Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er war Fellow am Historischen Kolleg in München sowie Gastprofessor an der Brandeis University bei Boston, Mass., und an der London School of Economics. Rödder hat sechs Monographien publiziert, darunter „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ (2015) und „Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems“ (2018), sowie die politische Streitschrift „Konservativ 21.0. Eine Agenda für Deutschland“ (2019). Andreas Rödder nimmt als Talkshowgast, Interviewpartner und Autor regelmäßig in nationalen und internationalen Medien zu gesellschaftlichen und politischen Fragen Stellung; er ist Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident der Stresemann-Gesellschaft.





