Foto: Denkfabrik R21

R21-Klimapodcast: Funktioniert der Emissionshandel nur in der Theorie?

In dieser Sonderfolge von „Der Preis ist heiß“ diskutiert Nils Hesse mit dem Journalisten, „Newsfluencer“ und CO2-Preis-Kritiker Julius Böhm über diese Fragen: Ist der Emissionshandel tatsächlich ein marktwirtschaftliches Instrument – oder nur ein marktwirtschaftlich klingender Anstrich für eine dirigistische Klimapolitik? Funktioniert der Emissionshandel unter realen politischen Bedingungen so, wie es seine Befürworter versprechen, oder nur in der Theorie? Ist der Emissionshandel damit Teil des Problems – oder gerade der Schlüssel, um ineffiziente Klimapolitik zu überwinden?

Im Gespräch werden zentrale Streitpunkte der aktuellen klimapolitischen Debatte sichtbar: Können Deutschland und Europa überhaupt zur Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen beitragen, ohne dabei ihre Industrie zu vertreiben? Welche Instrumente stehen zur Verfügung, die mit bürgerlichen, liberalen und konservativen Prinzipien vereinbar sind? Und droht am Ende ein Worst-Case-Szenario, wenn das effizienteste Klimainstrument beschnitten und beschädigt wird, ohne zugleich an der übergeordneten Klimazielarchitektur etwas zu ändern? Die Folge ordnet unterschiedliche Perspektiven ein und zeigt, warum die Bewertung des Emissionshandels weniger an seinem theoretischen Ideal als an seiner praktischen Umsetzung entschieden wird.

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  • Nils Hesse

    Nils Hesse berät und unterstützt die Denkfabrik R21 in Fragen der Ordnungspolitik und der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Er hat Abschlüsse in VWL, BWL, Social Science und Politikwissenschaften und an der Uni Freiburg / Abteilung für Wirtschaftspolitik promoviert. Nils Hesse hat unter anderem als Redenschreiber im Bundeswirtschaftsministerium, Referent beim BDI, Wirtschaftspolitischer Grundsatzreferent im Kanzleramt, Journalist, Economic Analyst bei der EU-Kommission, Lehrbeauftragter und Fraktionsreferent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Derzeit arbeitet er an einer Habilitationsschrift zum Thema „Ordoliberalismus und Populismus“.

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Nils Hesse

Nils Hesse berät und unterstützt die Denkfabrik R21 in Fragen der Ordnungspolitik und der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Er hat Abschlüsse in VWL, BWL, Social Science und Politikwissenschaften und an der Uni Freiburg / Abteilung für Wirtschaftspolitik promoviert. Nils Hesse hat unter anderem als Redenschreiber im Bundeswirtschaftsministerium, Referent beim BDI, Wirtschaftspolitischer Grundsatzreferent im Kanzleramt, Journalist, Economic Analyst bei der EU-Kommission, Lehrbeauftragter und Fraktionsreferent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Derzeit arbeitet er an einer Habilitationsschrift zum Thema „Ordoliberalismus und Populismus“.

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