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Was kostet der Frieden?

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine erschüttert nicht nur die internationale Sicherheitsarchitektur. Dieser Krieg zeigt auch, in welchem Dilemma Deutschland steckt. Einerseits – abhängig von russischen Energie-Importen – füllen wir täglich Putins Kriegskasse. Gleichzeitig steht Deutschland an der Seite der überfallenen Ukraine. Wie lässt sich dieser immense Widerspruch auflösen? Welchen Preis sind wir bereit für Solidarität mit der Ukraine zu zahlen? Können wir überhaupt ohne russisches Öl und Gas? Schon jetzt reiben sich die Autofahrer ungläubig die Augen über die Spritpreise, der Heizölpreis hat sich binnen weniger Tage verdoppelt, auch Strom und Gas werden teurer. Und das, obwohl Moskau noch liefert. Die USA preschen vor und stoppen russische Öl-Importe. Die Frage ist, ob Deutschland nachzieht. Die Bundesregierung warnt vor schwersten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn wir jetzt auf russische Energie verzichten. „Moralisch nicht tragbar“, nennt hingegen der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, diese Haltung. Deutschland müsse Putin endlich den Geldhahn zudrehen, fordert er. Welcher Weg ist der Richtige?

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  • Martin Wiesmann

    Martin Wiesmann ist Mit-Gründer und sitzt dem Beirat von R21 vor. 2022 initiierte er gemeinsam mit Professor Weimann den unabhängigen Expertenrat Klima und Energie von R21. Nach politik- und betriebswissenschaftlichen Studien in Bonn, Paris und Pittsburgh war er 30 Jahre in der Finanzindustrie tätig, zuletzt als Vice Chairman Investment Banking Europe, Middle East and Africa von J.P. Morgan. Seit 2020 war er u. a. Senior Associate Fellow der Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) für Geoökonomie und arbeitet heute als Managing Partner der Beratungsgesellschaft für internationale Government Affairs und Geopolitik, Berlin Global Advisors. Wiesmann ist Aufsichtsrat der LEG Immobilien SE, Düsseldorf, sowie u. a. Mitglied der Atlantik-Brücke und Alumnus der Baden-Badener Unternehmer Gespräche. Zudem ist er in den Kuratorien des Literaturhauses, des Städelmuseums und der Schirn in Frankfurt sowie der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt aktiv.

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Martin Wiesmann

Martin Wiesmann ist Mit-Gründer und sitzt dem Beirat von R21 vor. 2022 initiierte er gemeinsam mit Professor Weimann den unabhängigen Expertenrat Klima und Energie von R21. Nach politik- und betriebswissenschaftlichen Studien in Bonn, Paris und Pittsburgh war er 30 Jahre in der Finanzindustrie tätig, zuletzt als Vice Chairman Investment Banking Europe, Middle East and Africa von J.P. Morgan. Seit 2020 war er u. a. Senior Associate Fellow der Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) für Geoökonomie und arbeitet heute als Managing Partner der Beratungsgesellschaft für internationale Government Affairs und Geopolitik, Berlin Global Advisors. Wiesmann ist Aufsichtsrat der LEG Immobilien SE, Düsseldorf, sowie u. a. Mitglied der Atlantik-Brücke und Alumnus der Baden-Badener Unternehmer Gespräche. Zudem ist er in den Kuratorien des Literaturhauses, des Städelmuseums und der Schirn in Frankfurt sowie der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt aktiv.

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