Foto: Denkfabrik R21

R21-Klimapodcast: Wie der VDMA auf den EU ETS I und den CBAM blickt

In dieser Folge spricht Nils Hesse mit Matthias Zehlinger und Steffen Hentrich vom VDMA über die Reform des EU-Emissionshandels, den CO₂-Grenzausgleich (CBAM) in der praktischen Umsetzung und die besondere Rolle des Maschinenbaus in der europäischen Klimapolitik. Der Maschinenbau steht dabei gewissermaßen zwischen zwei Welten: Einerseits ist er auf energieintensive Vorprodukte wie Stahl oder Aluminium angewiesen, andererseits liefert er die Technologien – von effizienteren Produktionsanlagen bis hin zu Komponenten für erneuerbare Energien –, die weltweit zur Emissionsminderung beitragen.

Im Gespräch erläutern die beiden VDMA-Vertreter, warum der Emissionshandel aus Sicht der Branche grundsätzlich das richtige Leitinstrument der Klimapolitik ist und welche Bedeutung stabile und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in klimafreundliche Technologien haben. Zugleich wird deutlich, wo es in der praktischen Umsetzung des CO₂-Grenzausgleichs derzeit hakt. Besonders für mittelständisch geprägte Unternehmen mit komplexen internationalen Lieferketten stellt die Erhebung von Emissionsdaten entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine erhebliche Herausforderung dar. Diskutiert werden mögliche Reformen des CBAM, etwa realistischere Standardwerte für Emissionen, Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Lösungen für Exportnachteile europäischer Unternehmen.

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  • Nils Hesse

    Nils Hesse berät und unterstützt die Denkfabrik R21 in Fragen der Ordnungspolitik und der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Er hat Abschlüsse in VWL, BWL, Social Science und Politikwissenschaften und an der Uni Freiburg / Abteilung für Wirtschaftspolitik promoviert. Nils Hesse hat unter anderem als Redenschreiber im Bundeswirtschaftsministerium, Referent beim BDI, Wirtschaftspolitischer Grundsatzreferent im Kanzleramt, Journalist, Economic Analyst bei der EU-Kommission, Lehrbeauftragter und Fraktionsreferent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Derzeit arbeitet er an einer Habilitationsschrift zum Thema „Ordoliberalismus und Populismus“.

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Nils Hesse

Nils Hesse berät und unterstützt die Denkfabrik R21 in Fragen der Ordnungspolitik und der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Er hat Abschlüsse in VWL, BWL, Social Science und Politikwissenschaften und an der Uni Freiburg / Abteilung für Wirtschaftspolitik promoviert. Nils Hesse hat unter anderem als Redenschreiber im Bundeswirtschaftsministerium, Referent beim BDI, Wirtschaftspolitischer Grundsatzreferent im Kanzleramt, Journalist, Economic Analyst bei der EU-Kommission, Lehrbeauftragter und Fraktionsreferent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gearbeitet. Derzeit arbeitet er an einer Habilitationsschrift zum Thema „Ordoliberalismus und Populismus“.

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